Donnerstag, 12. Juni 2014

"Das Labyrinth erwacht" - Rainer Wekwerth

Das Labyrinth erwacht Cover


Preis: € 16,99
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 408
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Genre: Thriller, Jugendbuch
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: Januar 2013
©Arena
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Sieben Jugendliche wachen ohne Erinnerungen und völlig nackt an einem Ort auf, von dem sie nicht wissen, wie sie dorthin gekommen sind. Das Einzige, was sie noch wissen, sind ihre Namen.

Jenna, Jeb, Mischa, Leon, Tian, Kathy und Mary.

Das Buch wird zwar immer aus der dritten Personen, jedoch immer von verschiedenen Sichten der Charaktere erzählt. Die Geschichte beginnt mit Jenna, die direkt nach dem Aufwachen von Jeb gefunden wird. Er zeigt ihr einen Rucksack, der immer neben den Jugendlichen auftaucht, sobald sie in der Welt ankommen und in dem sich Kleidung, Nahrung und verschiedene Gegenstände befinden.

Jeb drängt Jenna dazu, sich zu beeilen. Er behauptet, sie müssten noch weitere fünf Jugendliche suchen und aus der trockenen, heißen Grasebene – in der Jenna aufgewacht ist – in den Wald kommen.

In den ersten Kapiteln erfährt man, wie die Jugendlichen in dieser Welt aufwachen und sich orientieren. Relativ schnell finden sie alle zusammen und Jeb verrät ihnen, dass er in seinem Rucksack einen Zettel gefunden hat, in dem steht, dass die Jugendlichen sich in einem geheimnisvollen Labyrinth befinden. Um Mitternacht des ersten Tages wird ein Stern am Himmel erscheinen und von da an hat die Gruppe nur noch ganz genau drei Tage Zeit, in Richtung des Sterns und damit zu Toren zu gelangen, mit denen sie in die nächste Welt kommen. Der einzige Haken ist, dass in jeder Welt ein weiteres Tor fehlt, sodass immer einer der Jugendlichen zurück bleiben muss. Am Ende wird es nur einen Überlebenden geben, der den „Preis seines Lebens“ gewinnen wird. Wenn sie die Tore in der vorgegebenen Zeit nicht erreichen, werden diese verschwinden und sie sind für immer in der Welt, in der sie sich gerade befinden, gefangen.

Nun beginnt der Kampf ums Überleben. Als der Stern um Mitternacht tatsächlich am Himmel zu sehen ist, ist ihnen klar, dass das, was auf dem Zettel stand, der Wahrheit entspricht. Sie müssen mit den wenigen Dingen, die sich in ihren Rucksäcken befinden zurecht kommen und werden gleichzeitig von der wasserarmen Umgebung und seltsamen Verfolgern gefordert.

Während ihrem Weg wird auf die Personen und die Beziehungen zueinander eingegangen. So wird Leon beispielsweise als starker, unerschrockener Einzelkämpfer und Kathy als hinterlistige, egoistische Zicke dargestellt. Schnell merkt man auch zwischen Jenna und Jeb eine tiefe Bindung und die beiden haben das Gefühl, sich aus ihrem früheren Leben zu kennen. Immer wieder tauchen vor den Augen der Jugendlichen Bilderfetzen aus ihrem früheren Leben auf.

Nach Jennas Sturz hat sie sich den Knöchel verstaucht und kann nicht mehr weitergehen. Die Gruppe entscheidet sich dennoch, weiterzugehen, um die Tore zu erreichen. Nur Jeb bleibt zurück und erklärt sich bereit, Jenna zu tragen. Doch ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen und so legt Jeb eine falsche Spur in Richtung der Gruppe, um Jenna und sich vorerst in Sicherheit zu bringen.

Die Übrigen sehen keine andere Möglichkeit, als die Ebene in Brand zu stecken, da sie bereits herausgefunden haben, dass ihre Verfolger sich vor Licht und Feuer fürchten und nur damit vertrieben werden können. Der Brand erreicht allerdings auch Jenna und Jeb, die daraufhin in den Wald fliehen und sich dort verlaufen. Seltsamerweise tauchen dort immer wieder Menschen auf, die ihnen den richtigen Weg zeigen.

Die Gruppe kommt in dem Gebirge, dass sich an die Ebene anschließt und in dem sich die Tore befinden, an, muss jedoch feststellen, dass sie von diesen durch eine tiefe Schlucht getrennt sind. Sie verfügen nur noch über ein Seil, da Jeb das andere hat, und dieses eine Seil ist zu kurz, um über die Schlucht zu gelangen. Aber auch Jeb und Jenna schaffen es kurz darauf an die Stelle, an der der Rest der Gruppe ist. Sie beschließen, dass Mischa durch das Gebirge klettern wird und das Seil an der anderen Seite festknoten wird, damit die anderen hinüberklettern können. Sobald sie auf der anderen Seite sind, wollen sie darüber auslosen, wer zurückbleiben muss.

Tian meldet sich freiwillig als Letzter zu gehen, da er Höhenangst hat und die anderen nicht behindern möchte. Sie alle müssen sich beeilen, denn ihre Verfolger sind bereits nahe. Als alle auf de anderen Seite sind und Tian gerade über das Seil klettert, schneidet Kathy dieses unbemerkt durch, Tian stürzt in die Schlucht und stirbt. Mary ist die Einzige, die es sieht, denn sie hat Kathy vorher schon heimlich mit dem zweiten Messer beobachtet, den anderen aber aus Angst nichts davon erzählt, dass Kathy ein weiteres Messer versteckt.

Die Gruppe kann nun durch die Tore gehen und dabei bemerken sie, dass diese automatisch hinter ihnen verschwinden, sobald sie hindurch gegangen sind. So können ihre Verfolger nicht hinter ihnen in die nächste Welt gelangen.

Hinter den Toren wartet das genaue Gegenteil auf die sechs Personen. Eine kalte, verschneite Landschaft. Die Gruppe findet neue Rucksäcke, in denen sich wärme Kleidung und neue Nahrung befindet. Nur Mary fehlt, sie ist an einem anderen Ort gelandet und direkt in eine verlassene Stadt gekommen, in der sie nur allzu bald auf einen riesenhaften Hund und einen Mann trifft, der sie zu bedrohen scheint. Mary hat fürchterliche Angst, da der Mann sie an ihren Vater erinnert, der sie als Kind scheinbar missbraucht hat. Die anderen finden sie jedoch genau in dem Moment und der Mann und sein Hund verschwinden unbemerkt.

In der verlassenen Stadt findet die Gruppe ein Haus, in dem sie sich niederlassen, um zu schlafen. Sie stellen eine Wache auf und Leon übernimmt die erste Schicht. Plötzlich wacht Mary mitten in der Nacht auf und merkt, dass Kathy auf ihr sitzt und sie würgt. Da Mary jedoch viel schwächer ist, schafft sie es nicht sich zu wehren und stirbt fast, glücklicherweise rettet Leon sie und fesselt Kathy. Die anderen sind nun wach und die Gruppe beratschlagt sich, was sie mit Kathy machen sollen. Mary erzählt ihnen, dass sie Tians Seil durchgeschnitten hat und damit bereits schon einmal ein Mitglied der Gruppe getötet hat. Sie nehmen Kathy ihre Sachen ab und verbannen sie, sodass sie fortan allein zurecht und zu den Toren kommen muss.

In einem heruntergekommenen Geschäft wird die Gruppe von mehreren der Männern überfallen, können sich jedoch durch einen Hinterausgang retten. Leon rennt noch einmal zurück, um ein paar der Rucksäcke zu holen. Vor der Tür befindet sich ein tiefes Loch und da Leon nun nicht mehr hinter ihr ist, stürzt Mary in dieses und kann sich alleine nicht mehr befreien. Dort wird sie von mehreren Männern aufgegriffen und in ein Lager verschleppt. Kathy, die alles aus einem Versteck verfolgen konnte, schleicht sich hinterher und beobachtet, wohin Mary gebracht wird.

Als Leon merkt, dass Mary nicht mehr bei der Gruppe ist, läuft er zurück, um sie zu suchen. Er findet das Versteck, wird aber von Kathy abgefangen. Sie möchte Kathy befreien, um ihr schlechtes Gewissen zu begleichen. Kurz bevor die drei fliehen können, werden die Männer auf Marys Fehlen aufmerksam und so opfert Kathy sich, in dem sie vor den Männern davonläuft. Leon und Mary verstecken sich, bis die Luft rein ist und laufen zu den anderen der Gruppe zurück.

Kathy wird bis auf ein hohes Gebäude gejagt, von dem es keinen Ausweg für sie gibt. Deswegen lässt sie sich fallen und stirbt somit ebenfalls. Die anderen gelangen durch die Tore und somit in die nächste Welt.

1 Kommentar:

  1. Dann bin ich mal eure 200 geworden ;)

    Tolle Seite, sehr hilfreich... top!

    LG, Mary <3
    http://marys-buecherwelten.blogspot.de/

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