Sonntag, 9. März 2014

"Skulduggery Pleasant 7 - Duell der Dimensionen" - Derek Landy




Preis: € 18,95
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 589
Reihe: 7. Teil einer Reihe
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: Oktober 2013
← ©Loewe
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Gewöhnliche Sterbliche entwickeln in ganz Irland gefährliche Zauberkräfte. In ihren Träumen erscheint ihnen der Zauberer Argeddion, der ihnen den Sommer des Lichts ankündigt. Skulduggery und Walküre kommen dem Magier, der seinen wahren Namen kennt, somit über beinahe endlose Macht verfügt und nun seit 30 Jahren verschwunden ist, auf die Spur. In den Schweizer Alpen befindet sich eine streng geheime, unterirdische Forschungsstation mit 4 Sanktuariumswissenschaftlern, die die Gefangenschaft Argeddions überwachen. Dieser befindet sich im künstlichen Koma und ein Ausbruch dürfte eigentlich unmöglich sein.

Im Gegensatz zu Darquise ist er zwar jedoch nicht auf Gewalt aus, sondern ist Pazifist und beschäftigt sich schon sein ganzes Leben lang mit der Quelle der Magie. Sein Unterbewusstsein sendet die Träume aus und verleiht Sterblichen magische Kräfte, er wacht also anscheinend langsam auf. Um diesen Prozess zu stoppen, beschließen Skulduggery, Walküre und die Wissenschaftler, die energiegeladene Gefängniszelle an dem im Sanktuarium versteckten "Beschleuniger" anzuschließen, um die Ausbruchschancen weiter zu vermindern. 

Alles Wichtige der Alpenforschungsstation schaffen sie mithilfe des letzten Teleporters, Fletcher Renn (Walküres Exfreund, der jetzt wieder eine Freundin hat), in das Sanktuarium, wo der Beschleuniger mit Argeddion verbunden wird. Doch die (wie später rauskommt, von ihm kontrollierten) Wissenschaftler wollen die Energie nicht nutzen um ihn gefangen zu halten, sondern um ihn und sein Hirn zu reanimieren und den Zauberer somit vollends aufzuwecken. Doch Argeddion ist wie gesagt nicht an der Zerstörung der Welt interessiert - vielmehr ist er so sehr von der Magie fasziniert, dass er allen Menschen magische Fähigkeiten verleihen möchte, um sozusagen einen allgemeinen Zustand der Erleuchtung zu erzielen, da jeder gleichgestellt wird. Die "infizierten" Sterblichen der letzten Wochen waren Testpersonen. 

Argeddion ist davon überzeugt, dass eine Welt, in der sich die Magie nicht verstecken muss, eine bessere wäre. Doch durch seine pazifistische Ansichten hat er keine realistische Vorstellung, wie die Menschheit auf eine derartige Veränderung reagieren würde. Unterdessen entdeckt Skulduggery, dass erschreckend viel von Argeddion kontrolliert und eingefädelt wurde: am Anfang des Buches unterhielten sich er und Walküre mit einer alten Dame (Argeddions Frau), die sie in ein Gefängnis zum letzten Dimensionenschwenker führte, der Walküre berührte und somit ein sogenanntes Echo auslöste. Dreimal springt sie in eine andere Dimension, eine Parallelwelt, in der Mevolent den Krieg gewonnen hat, die Zauberer herrschen und somit die Sterblichen schrecklich unterdrückt werden. Argeddion will in diese Welt, um sein "altes Ich", Walden d'Essai, in seine Wirklichkeit zu holen, ihm seinen wahren Namen zu verraten und mit der zusammengelegten Macht seinen Sommer des Lichts auszuführen. Überraschenderweise teilt Walden Argeddions Ansichten nicht und weigert sich, woraufhin der Zauberer ihn (ungewollt) umbringt. 

Das Sanktuarium sieht keinen anderen Weg mehr, als sich mit drei von den Infizierten, gefährliche Jugendliche mit einem Großteil der Macht des Magiers, zusammenzutun. Argeddion geht in die Falle und steht kurz vorm Sturz, doch die Jugendlichen wollen ihn stattdessen wieder in sein Gefängnis stecken, denn sie wissen, dass sie ihre Kräfte verlieren, sobald er stirbt. Um die Jugendlichen zu bekämpfen und zu besiegen, müssen sich Skulduggery und Walküre erneut in Lord Vile und Darquise verwandeln. 

Das irische Sanktuarium wurde die ganze Zeit lang vom "Obersten Rat" überwacht, da auf der ganzen Welt Skepsis herrscht, ob sich dieses Sanktuarium denn selbst verwalten kann und keine Gefahr darstellt. Das ganze Buch über gab es Streit mit dem britischen Großmagier Strom und dem amerikanischen Botschafter Sult, wobei sich Strom und das Sanktuariumstream jedoch schlussendlich auf einen freundlichen Kompromiss einigen. Unglücklicherweise wird Strom, noch bevor er Sult von seinem positiven Eindruck berichten kann, von Sanguin und Tanith (aus unbekannten Gründen) in seinem Zimmer ermordet. Sult ist sofort abgereist. Eventuell bahnt sich nun ein Krieg der Sanktuarien an.

Im Epilog tötet das Spiegelbild, die sich als neue Stephanie sieht, Walküres Cousine Carol, um mit der in ihr enthaltenen Magie das Zepter der Urväter wieder aufzuladen. Darquise wollte das Zepter bei ihrem letzten Trip in die andere Dimension mitnehmen um Argeddion damit zu besiegen, und dachte, sie hätte es Bruchteile vor dem Schwenk verloren, dabei war es nur unter einen Lastwagen gerollt. Mit dem Zepter will das Spiegelbild Walküre, Skulduggery, Grässlich und alle, die ihr im Weg stehen, umbringen, um selbst ein normales Leben als Stephanie führen zu können.

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