Sonntag, 23. März 2014

"Skulduggery Pleasant 3 - Die Diablerie bittet zum Sterben" - Derek Landy




Preis: € 16,90
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 352
Reihe: 3. Teil einer Reihe
Genre: Urban Fantasy
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: Juni 2009
← ©Loewe
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Danke an unsere wunderbare Friedelchen!







Nachdem sie den Gildenmeister Thurid Guild des Verrats beschuldigt haben und dafür entlassen wurden, ermitteln Skulduggery und Walküre nun inoffiziell, während der zweitklassige Detektiv Remus Crux die offiziellen Ermittlungen für das Sanktuarium führt. Und der bekommt es gleich mit einem besonder kniffligen Fall zu tun: Irgendjemand ermordet Teleporter, ohne eine einzige Spur zu hinterlassen. Scheinbar kannten alle ihren Mörder und haben ihm vertraut, denn es gab nirgends Anzeichen für einen Kampf.

Skulduggery und Walküre treffen sich mit einem der letzten Teleporter, Emmett Peregrine. Sie warnen ihn, dass auch er gefährdet sein könnte und bitten ihn, sich in London zu verstecken. Peregrine erzählt ihnen von einem weiteren jungen Teleporter namens Fletcher Renn, der neu in ihrer Gesellschaft ist. Von ihm erfahren sie auch, dass es bereits vor 50 Jahren einen ähnlichen Mordfall gab, bei dem ein Teleporter namens Trope Kessel ermordet wurde, auf dieselbe Weise wie bei den neuen Morden.

Walküre und Skulduggery finden heraus, dass der Leichnam von Trope von einer Wasserhexe gefangengehalten wird. Von ihm erfahren sie, dass ein Mann namens Batu zu ihm kam und ihn zu seinen Studien über die Gesichtslosen befragt hat, laut denen es ein Tor zwischen der Menschenwelt und der der Gesichtslosen gibt. Um das Tor für die Gesichtslosen zu öffnen, bedarf es nicht nur eines Teleporters, der zwischen den Welten hin-und herspringt, sondern auch eines sogenannten Isthmus-Ankers, der das Tor offenhält und der aus der einen Welt stammen und sich in der anderen befinden muss.

Bei einem Gespräch mit China erfahren erfahren sie, wo sich Fletcher Renn aufhält und schlussfolgern, dass jemand scheinbar alle Teleporter bis auf einen töten will, damit keiner der anderen das Tor wieder schließen kann. Sie finden Fletcher in einem Hotel, wo sie gerade noch rechtzeitig erscheinen, denn nur kurz nach ihnen taucht Billy-Ray Sanguin auf und versucht, Fletcher davon zu überzeugen, mit ihm zu kommen. Skulduggery und Walküre können Sanguin im Kampf besiegen und bringen Fletcher in das Hibernia-Kino, wo sie ihn in der Obhut von Kenspeckel Grouse verstecken wollen.  

Durch ein Gespräch mit dem Sensitiven Finbar Wrong finden sie heraus, wo genau das Tor zwischen den Welten liegt. Doch der Landbesitzer Patrick Hanratty, der es gar nicht mag, dass Skulduggery und Walküre auf seinem Land rumschnüffeln, gibt an, dass er außer ihnen bisher keine ungewöhnlichen Gestalten in der Gegend gesehen hat. Unterwegs wird ihnen bewusst, dass das Groteskerium der Isthmus-Anker sein muss, weshalb die Morde auch jetzt erst wieder eingesetzt haben, denn erst nach 50 Jahren ist Baron Vengeous die Flucht aus dem Gefängnis und die Wiedererweckung des Groteskeriums gelungen.

Anschließend treffen sie auf den Totenbeschwörer Solomon Kranz, der ihnen seine Hilfe im Kampf anbietet, sollten die Gesichtslosen tatsächlich wiederkommen. Durch zweideutige Kommentare wird deutlich, dass Kranz und Skulduggery scheinbar eine gemeinsame Vergangenheit haben. 

Währenddessen werden der Teleporter Peregrine und Tanith Low, die ihn beschützen soll, von mehreren Angreifern überrumpelt; offenbar gibt es einen Verräter im Sanktuarium, der ihren Aufenthaltsort verraten hat. Peregrine stirbt, Tanith kann schwer verletzt fliehen. Es stellt sich heraus, dass die Angreifer berüchtigte Mitglieder der Diablerie sind, eine fanatische Gesellschaft, die die Gesichtslosen verehrt und die vor über hundert Jahren von China Sorrows gegründet und geleitet wurde, bevor sie die Leitung abgab.

Remus Crux kommt zu China und erpresst sie. Wenn sie ihn nicht zu Skulduggery und Walküre führt, würde Remus Skulduggery ihr kleines schmutziges Geheimnis verraten: Scheinbar ist China irgendwie in Skulduggerys Ableben und Wiederauferstehung als Skelett verwickelt. Walküre und Skulduggery schleichen sich währenddessen ins Sanktuarium, um die Überreste des Groteskeriums zu stehlen. Doch sie kommen zu spät: die Diablerie kommt ihnen zuvor und stiehlt das Groteskerium, ohne von den Schutzrunen, die es eigentlich schützen sollen, getötet zu werden. Skulduggery und Walküre gelingt es gerade noch, vor Thurin Guild und seinen Sensenträgern zu fliehen, die sie für die Diebe halten.

Währenddessen ist Grässlich Schneider nach 2 Jahren Statuen-Dasein wieder erwacht und macht sich daran, Walküre neue Schutzkleidung zu nähen. Dabei bittet er sie, wieder in ihr altes Leben zurückzukehren, da seine seherisch begabte Mutter gesehen hat, wie Walküre unter Qualen sterben wird, wenn sie weiterhin in der Welt der Magie lebt.

Da die Diablerie mittlerweile auch herausgefunden hat, an welcher Stelle sich das Tor zwischen den Welten befindet, beschließt Skulduggery, dass sie sich eine Waffe gegen die Gesichtslosen besorgen müssen, falls sie deren Kommen nicht verhindern können. Sie müssen das Zepter der Urväter wieder reparieren. Dazu suchen er und Walküre in den Höhlen unterhalb des Hauses ihres Onkels nach den schwarzen Kristallen, die das Zepter vervollständigen. Dabei treffen sie auf Aborren, den ursprünglichen Besitzer des Hauses und Erforscher der Höhlen. Er ist nur noch ein Geist, will Walküre aber bei sich behalten, nachdem diese den Kristall gefunden hat. Nur mit Mühe gelingt es ihr zu entkommen.

Währenddessen diskutieren Bliss und weitere Mitglieder des Sanktuariums darüber, Thurid Guild abzuwählen und Bliss an seiner Stelle als Gildenmeister einzusetzen.

Anschließend holen Skulduggery und Walküre bei China das Zepter ab und müssen dort erfahren, dass die Diablerie ins Hibernia-Kino eingedrungen ist und dort Guild entführt hat, der Fletcher Renn abholen wollte. Wenn sie Fletcher nicht bis zum nächsten Tag ausliefern, soll Guild sterben. Bliss betont, dass Guild unbedingt gerettet werden müsse, damit die Sanktuarien der anderen Länder nicht auf die Idee kämen, die Macht über Irland übernehmen zu können, nachdem der letzte Großmeister erst vor zwei Jahren ermordet wurde.

Walküre geht anschließend nach Hause, um sich von ihren Eltern zu verabschieden, die für ein Wochenende nach Paris fliegen. Dabei wird sie von Remus Crux gefangengenommen und im Sanktuarium ins Gefängnis geworfen. Bei dem Austausch auf der Liffey Brücke können Skulduggery und sein Team zwar Guild retten, doch Fletcher Renn wird von der Seehexe entführt, die nach ihrer Niederlage gegen Skulduggery von Batu engagiert wurde.

Walküre gelingt unterdessen die Flucht aus dem Sanktuarium, wobei sich herausstellt, dass die Administratorin, Guilds Assistentin, mit der Diablerie zusammengearbeitet hat. Sie hat ihnen verraten, wie sie die Schutzrunen umgehen können, die eigentlich das Groteskerium schützen sollten. Die Administratorin stirbt in der eigenen Falle, in der sie Mr. Bliss kurz vorher gefangenhielt. 

Bei der finalen Schlacht auf der Farm offenbart sich, dass der Landbesitzer Patrick selbst Batu ist und hinter dem ganzen Plan steckt. Als einfacher Mensch ohne Zauberkräfte erhofft er sich von den Gesichtslosen göttliche Macht. Er selbst war es, der die Teleporter ermordet hat, die in ihm keine Gefahr sahen. Der Diablerie gelingt es, drei Gesichtslose in die Welt zu holen, die ein Massaker unter den zu Hilfe geeilten Sensenträgern anrichten. Auch Mr. Bliss wird von ihnen in der Luft zerfetzt. Walküre gelingt es, mit dem Zepter zwei Gesichtslose zu töten, bevor der Kristall zerbricht. So müssen sie den letzten Gesichtslosen, der Batus Körper besetzt hat, ohne Waffe zum Tor zurücklocken. Dies gelingt auch, doch dabei wird Skulduggery mit durch das Tor gezogen, bevor es sich hinter ihm schließt. Scheinbar für immer, denn der Isthmus-Anker wurde ebenfalls durch das Tor gezogen.
Walküre ist verzweifelt, doch der Totenbeschwörer Kranz enthüllt ihr, dass es noch Hoffnung gibt, denn Skulduggerys ursprünglicher Schädel (sein jetziger ist nur ein Ersatz) befindet sich noch irgendwo in ihrer Welt, wodurch er zu einem Anker wird. Außerdem gesteht er ihr, dass Walküre während der Schlacht beachtlichen Umgang mit der Totenbeschwörer-Magie gezeigt hat und hofft, dass sie sich von ihm in der Totenbeschwörer-Kunst ausbilden lässt.

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