Donnerstag, 30. Januar 2014

"Requiem" - Lauren Oliver




Preis: € 18,90
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 400
Reihe: 3. Teil einer Trilogie
Genre: Dystopie
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: Januar 2014
← ©Carlsen
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Der dritte und letzte Teil der Amor – Trilogie von Lauren Oliver ist dieses Mal abwechselnd aus der Sicht von Lena und ihrer ehemals besten Freundin Hana geschrieben. So erfährt man sowohl, wie das Leben der Invaliden abläuft, aber auch wie die Geheilten mit der Situation umgehen.

Es herrscht Krieg. Dieser ist durch die vielen Aufstände der Invaliden ausgebrochen und überall im Land herrscht Chaos. Während die Regierung versucht, weiterhin alles unter Kontrolle zu bringen und die Invaliden zu beseitigen, wollen diese nun endlich für ihre Freiheit kämpfen.

Immer mehr Menschen schlagen sich auf die Seite der Invaliden und die Regierung verliert zunehmend die Kontrolle. Große Teile des Landes, insbesondere Städte wie Portland, sind heruntergekommen und pleite.

Hana lebt immer noch in Portland und hat ihren Eingriff bereits hinter sich. Sie ist geheilt und mit ihrem zugewiesenen Partner Fred Hargrove verlobt. Da dessen Vater der verstorbene Bürgermeister von Portland ist, übernimmt Fred nun dessen Aufgabe und Hana wird in das Leben an der Seite ihres hoch angesehenen Gatten eingewiesen.

Lena lebt weiterhin mit ihrer Gruppe in der Wildnis, doch sie steht zwischen Alex und Julian. Obwohl sie nun eigentlich zu Julian gehört, hegt sie immer noch Gefühle für Alex, die sie nicht verdrängen kann. Sie merkt, dass sie Julian einfach nicht so liebt wie Alex. Dieser ignoriert sie jedoch vollkommen und spricht kein Wort mit ihr.

Als kurz darauf ein neues Mädchen namens Coral zu der Gruppe stößt, verstehen Alex und sie sich prächtig. Während die Gruppe nach Waterbury zieht, wo eine große Truppe an Invaliden vor den Stadtmauern leben soll, verbringen Alex und Coral viel Zeit zusammen. Lena verspürt zum ersten Mal in ihrem Leben große Eifersucht.

Währenddessen bereitet Hana sich auf die Hochzeit vor. Brautkleider werden anprobiert und Frisuren ausgetestet. Doch sie macht sich ernsthafte Sorgen, ob der Eingriff bei ihr überhaupt richtig funktioniert hat. Sie stellt viele Handlungen von Fred infrage, der beispielsweise den Menschen in Portland, die sich als mögliche Gegner herausstellen könnten, den Strom und das Wasser abstellt, um sie zu zwingen, sich auf seine Seite zu schlagen.

Hana tut indessen dass, was sich Fred von seiner Ehefrau sicher nicht erwartet hat. Sie versorgt Lenas Familie heimlich mit Vorräten, wie Nahrung oder Benzin. Lenas Familie musste umziehen und lebt nun in der ärmsten und verwahrlosesten Gegend Portlands.

Als die Gruppe in Waterbury ankommt, sind alle sehr geschockt. Sie hatten sich einen sicheren Ort gewünscht, an dem sie erst einmal bleiben können, doch stattdessen sind die vielen Menschen unglaublich verarmt und schlagen sich wegen einer Dose Erbsensuppe oder einer Zigarette den Kopf ein. Jeder ist misstrauisch dem anderen gegenüber und kämpft ums eigene Überleben.

Zudem ist der Fluss, der die Menschen mit Wasser versorgt hat, in der Stadt mit einem Damm gestaut worden. Die einzige Möglichkeit, dass wieder Wasser in das Lager fließt, ist, den Damm zu sprengen. Dafür muss sich Lenas Gruppe allerdings mitten in die Stadt hinein wagen, was für alle eine große Gefahr ist.

Lena ist zusammen mit Coral an einer Seite der Stadtmauer postiert, wo sie die Wachen ablenken soll. Doch oberhalb der Mauer wird sie plötzlich von einem Wachmann gepackt und kann sich nicht mehr befreien. Überraschenderweise wird sie von Coral gerettet, die denn Mann mit einem Stein niederschlägt. Die beiden Mädchen müssen an einer anderen Stelle der Stadt über die Mauer und während ihrem Weg hören sie, dass große Truppen der Regierung auf dem Weg zum Lager sind, um die Invaliden zu beseitigen. In weniger als vierundzwanzig Stunden werden sie dort auftauchen. Lena und Coral müssen schnellstens ins Lager zurück, um den anderen Bescheid zu geben.

Doch die meisten Invaliden bleiben dort, um den Truppen in einen ausweglosen Kampf entgegen zu treten. Sie hoffen, sich rechtzeitig verstecken zu können. So flieht also nur Lenas Gruppe zu einem nahe gelegenen Stützpunkt, wo Alex sich schließlich von der Gruppe trennt. Nachdem Julian ihn gebeten hat, ihm das Kämpfen beizubringen, hat er diesen so stark verletzt, dass Alex nicht länger bei der Gruppe bleiben möchte.

Hana forscht indessen in den Grüften nach, um Freds Ex-Frau Cassie zu finden. Diese wurde vor drei Jahren eingesperrt, da sie damals als verrückt erklärt wurde. Cassie behauptet jedoch, Fred hätte dafür gesorgt, dass sie beseitigt wird, da sie zu viel von seinen Plänen wusste. Er sei auch für den Tod seines Vaters verantwortlich und hätte dafür sogar mit Invaliden zusammengearbeitet.

Auf dem Stützpunkt trifft Lena zufällig auf ihre Mutter, die ein bedeutender Teil der Widerstandsbewegung geworden ist, seit sie aus den Grüften fliehen konnte.

Nun bleibt sie bei der Gruppe und zieht mit dieser zurück nach Portland, um dort in die Stadt einzufallen. Zufällig überschneiden sich der Tag von Hanas und Freds Hochzeit mit dem Tag, an dem die Invaliden einfallen.

Hana und Lena treffen dort aufeinander und obwohl Hana geheilt ist, hilft sie Lena zu entkommen und handelt gegen ihren eigenen Ehemann, um ihrer damals besten Freundin zu helfen. Nachdem sie entkommen konnte, sucht Lena nach ihrer Familie, doch sie findet nur ihre kleinste Lieblingscousine Gracie, die von ihren Eltern und ihrer großen Schwester zurückgelassen wurde. Gerade, als sie Gracie in Sicherheit gebracht hat, begegnet sie auf einmal Alex.

Dieser ist nach seinem Weggang des Stützpunktes ebenfalls in seine alte Heimat Portland zurückgekehrt. Die beiden versöhnen sich wieder und stellen fest, dass sie doch beide noch viel füreinander empfinden.

Sie kehren zu den anderen zurück, um Julian, Lenas Mutter und anderen Invaliden zu helfen, die Mauer einzustürzen, die die Städte von der Wildnis trennen.

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