Montag, 23. Dezember 2013

"Legend 2 - Schwelender Sturm" - Marie Lu




Preis: € 17,95
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 442
Reihe: 2. Teil einer Trilogie
Genre: Dystopie
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 16. September 2013
← ©Loewe
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Danke an Friedelchen für den Beitrag und die liebe Zusammenarbeit!





Day und June sind nach der Flucht aus Batalla Hall auf dem Weg nach Las Vegas, um sich dort dem Widerstand gegen die Republik anzuschließen und durch sie herauszufinden, wo Days kleiner Bruder Eden abgeblieben ist. In Las Vegas angekommen, führt Kaede sie zum Anführer der Patrioten, Razor, ein Offizier der Republik, der durch die Kolonien finanziell unterstützt wird. Er schlägt Day und June einen Deal vor: sie heilen Days schwerverwundetes Bein und helfen ihm, seinen Bruder zu finden. Dafür sollen sie ihnen helfen, den neuen Elektor zu töten, der soeben nach dem Tod seines Vaters an die Macht gekommen ist.

June ist nicht ganz wohl dabei, immerhin hat sie Anden, der nun Elektor ist, auf den Feierlichkeiten zu Days Gefangennahme bereits kennengelernt und fand ihn ganz nett. Doch jetzt soll sie ihm von einem vermeintlich geplanten Mordanschlag auf ihn berichten und so sein Vertrauen gewinnen - während der Widerstand den tatsächlichen Mordanschlag an anderer Stelle verübt. Doch um Days Willen stimmt sie dem Plan zu. 

Tags darauf schleichen sich Day und Kaede als Soldaten verkleidet ins Flugschiff, welches auf dem Weg nach Denver ist. June wird derweil, wie von Razor geplant, von Soldaten der Republik gefangengenommen und ebenfalls nach Denver gebracht. Ausgerechnet Thomas, der Mörder ihres Bruders Metias, führt die Truppe an. Während eines langen Verhörs, bei dem June stur darauf besteht, wichtige Nachrichten für den Elektor zu haben, findet sie heraus, dass Thomas Metias nicht töten wollte; vielmehr sei Metias sogar in Thomas verliebt gewesen. Doch Commander Jameson fand heraus, dass Metias heimlich gegen die Republik spioniert hatte und beauftragte Thomas mit seiner Ermordung. 

Day wird währenddessen von Kaede, die früher Pilotin bei den Kolonien war, zum Basislager der Patrioten gebracht, die sich in unterirdischen Tunneln verstecken, die früher die Republik und die Kolonien verbunden haben. Dort erfährt Day, dass Razor ihn für die Ermordung des Elektors vorgesehen hat. Und er erfährt, dass die Republik nicht so mächtig ist, wie sie immer behauptet - Nachrichten aus dem Ausland zeigen, dass die Republik als eine Art Schurkenstaat angesehen wird, der auf Hilfslieferungen aus dem Ausland angewiesen ist. 

June wird zum Elektor gebracht. Bei einem Dinner erfährt sie, dass Anden aus derselben Schule war wie sie und schon dort beeindruckt von ihr war. Während die zwei sich näherkommen vertraut ihm June an, dass die Patrioten einen Mordanschlag auf ihn geplant haben. 

Tess, die für Day mehr als nur geschwisterliche Gefühle zu haben scheint und sich ebenfalls den Patrioten angeschlossen hat, weckt derweil Zweifel bei Day. Wie kann er nur etwas für June empfinden, wo sie doch quasi verantwortlich ist für die Ermordung seiner Mutter? Was verbindet ihn eigentlich mit ihr, wo sie doch ganz klar der Liebling der Republik ist?

Am nächsten Tag muss sich June einem Lügendetektortest unterziehen. Sie besteht ihn, was Andens Vertrauen in sie weiter stärkt. Hinterher erzählt er ihr, dass er gerne June und Day an seiner Seite hätte, um das Volk für sich zu gewinnen. Als ersten Schritt zu einer besseren Republik will er Days Bruder Eden freilassen, der vom Militär als biologische Waffe an der Kriegsfront benutzt wird. Bevor Anden geht, küsst er sie. June versucht daraufhin, Day über ein geheimes Zeichen zum Abbruch der Mission zu bringen.

Tags darauf führen Day und weitere Runner den gefakten Anschlag in Lamar durch, wo sie einen Güterwaggon mit Granaten hochjagen. Day lässt sich absichtlich von den Soldaten entdecken, damit das Volk erfährt, dass er noch lebt. Bei seiner Flucht vor den Soldaten findet Day einen Jungen namens Sam Vatanchi in Edens Alter, der in einem der Waggons festgehalten wird. Das Militär nutzt den an der Seuche erkrankten Jungen ebenfalls als biologische Waffe. Day versucht zwar, den Jungen zu befreien, scheitert aber.

Zwei Tage vor dem geplanten Anschlag fährt June mit dem Elektor nach Pierra. Während der Zugfahrt bekommt sie mit, dass die Senatoren nicht einverstanden sind mit den geplanten Neuerungen des Elektors. Anden, der durch den falschen Anschlag von Junes Aufrichtigkeit überzeugt ist, erzählt ihr, dass die Auswahltests, in denen June so glänzend abgeschnitten hat, früher freiwillig waren und dazu dienten, nach dem Krieg mit den Kolonien die besten Leute fürs Militär zu finden; Anden will diese jedoch wieder abschaffen. Und er erzählt ihr, dass der Krieg ursprünglich ausgebrochen ist, weil die Kolonien von Flutwellen überspült worden und die Menschen zahlreich in den Westen geflohen sind. Als die Republik die Grenzen dichtmachte, erklärten ihnen die Kolonien den Krieg.

Am nächsten Tag bricht ein Streit zwischen Day und Baxter aus, als er June beleidigt. Beim Kampf der beiden bricht Day mit rasenden Kopfschmerzen zusammen. Tess, die ihn anschließend wieder zusammenflickt, küsst ihn. Als er den Kuss jedoch abbricht, wird Tess wütend und wirft ihm erneut an den Kopf, verwirrte Gefühle für June zu haben; immerhin ist seine Familie wegen ihr gestorben. Sie warnt ihn, dass June ihm eines Tages das Herz brechen wird.

Am Tag der geplanten Ermordung von Anden versucht June, den Fahrzeugkonvoi umzuleiten, scheitert jedoch. Day, der ihr Zeichen mitbekommen hat, verhindert die Ermordung aber und flieht gemeinsam mit June anschließend in die Tunnel. Als Day von ihr eine Erklärung verlangt, warum sie den Anschlag verhindern wollte, erzählt sie ihm von den Plänen des Elektors, Eden freizulassen. Day aber hat Zweifel an den Aussagen des Elektors und wird wütend; immerhin braucht die Republik keinen neuen Elektor, sondern gar keinen Elektor. Beim Streit, der schließlich ausbricht, wirft Day June vor, Schuld zu sein am Tod seiner Familie.

June, die schon seit Tagen mit einer Krankheit zu kämpfen hat, bricht zusammen. Day schleppt sie durch die Tunnel, bis sie einen Ausgang finden. Sie befinden sich auf Kolonien-Gebiet, wo Day sie in ein Krankenhaus bringt. Während June behandelt wird, zeigen die Soldaten der Kolonien Day, wie beliebt er bei ihrem Volk ist - sie feiern ihn als Widerständler gegen die Republik. Unter den jubelnden Leuten ist auch Kaede, die jedoch ein Schild hält mit der Aufschrift, er müsse sofort zurückkommen.
June erkennt unterdessen, dass nicht die Kolonien die Ermordung Andens beauftragt haben, sondern die Republik selbst.

Day schleicht sich aus dem Krankenhaus und trifft sich mit Kaede, die ihm erzählt, dass Razor die Patrioten verraten hat; er wurde schon vor Jahren von der Republik erwischt und arbeitet seitdem für sie. So hat tatsächlich der Senat der Republik die Patrioten mit der Ermordung Andens beauftragt. Nach den Anschlägen droht Anden seinen Stand beim Volk zu verlieren und nur Day und June können durch ihre Unterstützung verhindern, dass Razor an seiner Stelle die Herrschaft übernimmt. 

Zusammen mit Kaede fliehen June und Day aus den Kolonien, die gerade erst entdeckt haben, wer June eigentlich ist und sie gefangennehmen wollen. Per Luftjet fliegt Kaede sie nach Denver, stirbt jedoch als der Jet kurz vor dem Ziel abgeschossen wird und sie eine Kugel erwischt. 
Während auf den Straßen eine Revolte auszubrechen droht und die Soldaten gegen das Volk vorrücken, eilt Day an die Seite von Anden und hält vor den Kameras eine flammende Rede in der er Anden seine Unterstützung zusichert und dem Volk vermittelt, dass er an den jungen Elektor glaubt.

Die nächsten 2 Tage verbringen Day und June im Krankenhaus, wo sie behandelt werden. Anden schlägt June vor, sich für das Amt des Princeps ausbilden zu lassen, um der Republik bestmöglich zu dienen. Doch June hat Zweifel: will er sie nur als Princeps haben, um sie näher um sich zu haben?

Day sieht endlich seinen kleinen Bruder Eden wieder, der durch die Seuche erblindet ist, und ist überglücklich. Doch kurz darauf teilt ihm sein Arzt mit, dass die Republik bei ihren damaligen Experimenten etwas in sein Gehirn gepflanzt hat, an dem er nun stirbt. Die rasenden Kopfschmerzen, die er immer öfter verspürt hat, seien ein Anzeichen dafür.

Am Abend sucht Day June auf, um ihr zu raten, den Vorschlag des Elektors anzunehmen, auch wenn das bedeuten würde, dass sie oft monatelang am Stück unterwegs wäre. Dass er sterbenskrank ist, erwähnt er nicht. Zum Abschied küssen sich beide noch einmal leidenschaftlich.

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