Sonntag, 29. Dezember 2013

"Grischa 1: Goldene Flammen" - Leigh Bardugo

Grischa 1



Preis: € 17,90
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 352
Reihe: 1. Teil einerTrilogie
Genre: High Fantasy, Jugendbuch
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 01.07.2012
← © Carlsen
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Alina und Maljen haben ihr ganzes bisheriges Leben miteinander verbracht. Nun sind sie beide in die einfache Armee von Rawka aufgenommen worden. Alina, die ein ungewöhnliches Talent zum Zeichnen hat, ist Gehilfin des Kartografen und eigentlich nichts Besonderes.

Doch als ihre Truppe die Schattenflur (die auch Ödsee genannt wird) überqueren will, werden sie von äußerst gefährlichen Wesen, den sogenannten Volkra, angegriffen. Um Maljen, der bereits schwer verletzt ist, zu schützen, wirft Alina sich auf ihn. Als die scharfen Klauen eines Volkra ihre Haut berühren und sie verletzen, erwacht plötzlich eine ungeahnte Kraft in ihr und mit Hilfe eines gleißend hellen Lichts wehrt sie den Volkra ab.

Da niemand mit dieser Macht in ihr gerechnet hätte, wird sie unverzüglich zu dem Gebieter der Grischa gebracht, den man nur „Den Dunklen“ nennt. Grischa sind Krieger der Armee des Zaren, die über besondere, magische Kräfte verfügen. Nachdem ein paar Soldaten und Alina selbst die Situation schildern müssen, befiehlt der Dunkle sie unverzüglich nach Os Alta zu bringen. Dort soll sie sich hinter den dicken Mauern der Festungen versteckt halten, da angeblich die Leute der Fjerda und Shu – Han hinter ihr her sind. Dies sind beides Völker, die geografisch gesehen um Rawka herum liegen.

Alina versteht nicht, warum sie abreisen soll. Dass sie eine Grischa und auch noch eine Sonnenkriegerin (wie der Dunkle ihre magischen Kräfte bezeichnete) sein soll, kann sie nicht glauben. Zudem möchte sie sich unter keinen Umständen von Maljen trennen. Doch scheinbar bleibt ihr keine andere Wahl, da man sie zwingt, in eine Kutsche zu steigen, die sie nach Os Alta bringt.

Dort lernt sie das Leben und die Ausbildung der Grischa kennen. Als Anfängerin fällt es Alina besonders schwer, sich in diese Gruppe hineinzufinden. Vor allem, da sie anfangs ihre Kraft nicht selbst hervorrufen kann.

Eigentlich ist sie schon kurz davor, aufzugeben, doch der Dunkle spricht ihr immer wieder gut zu und glaubt an sie. Er möchte ihr einen Kräftemehrer schenken, der ihre Kräfte hervorbringt und verstärkt. Dieser soll aus dem Geweih eines seltenen Morozow Hirschs gefertigt werden, welche jedoch selten gesichtet werden. Er schickt eine Gruppe von Fährtenlesern auf die Suche nach der Herde und wie sich heraus stellt ist auch Maljen dabei, schließlich ist er der beste Fährtenleser der Ersten Armee.

Schließlich offenbart ihr der Dunkle, das er mithilfe des Kräfemehrers ihre Kräfte so verstärken und nutzen möchte, dass er die Schattenflur schließen kann. Dieses Gewässer teilt sowohl Rawka selbst, als auch Fjerda und Shu – Han vom Meer ab, wodurch viel Handel verloren geht und die Bewohner immer ärmer werden.

Alina trägt nun die Hoffnung aller Bewohner von Rawka auf ihren Schultern, denn es gibt für sie keinen sehnlicheren Wunsch, als die Schattenflur und die Volkra verschwinden zu lassen.

Auf einer großen Veranstaltung, auf der Alina vielen bedeutenden Grischa vorgestellt werden soll, nimmt Baghar sie zur Seite. Die alte Dame ist diejenige, die mit Alina trainiert hat, um ihre Macht zu stärken. Sie behauptet, Alina müsse schnellstens aus Os Alta fliehen. Die wahre Absicht des Dunklen sei es, mithilfe des Morozow Hirschs und Alinas Kräften die Schattenflur zu erweitern, um noch mehr Macht an sich zu reißen. Erst ist Alina verwirrt und will ihr nicht glauben, doch dann stellt sich heraus, dann Baghar in Wirklichkeit die Mutter des Dunklen ist, womit sie Alina letztendlich überzeugen kann.

Alina soll sich einen Weg über die Schattenflur suchen, um auf der anderen Seite erst einmal in Sicherheit zu sein.

Lange Zeit kommt sie gut voran, bis sie eines Tages von Maljen eingeholt wird. Als dieser erfahren hat, dass Alina geflüchtet ist, verschwand auch er, um sie zu suchen. Er erzählt ihr, dass der Dunkle furchtbar wütend über ihr Verschwinden sei und sie suche. Deshalb schlägt er vor, zuerst den Hirsch aufzusuchen, damit Alina ihn erlegen und seine Macht in sich aufnehmen kann, um gegen den Dunklen zu kämpfen. Sie sei die einzige Hoffnung für Rawka.

Mit Maljens Hilfe treiben sie die Herde relativ schnell auf. In dem Moment, in dem Alina den Hirsch erlegen soll, zögert sie einen Augenblick zu lange. Der Dunkle, der ihnen dicht auf den Fersen war, hat sie eingeholt und kommt ihr zuvor. Er tötet den Hirsch und foltert Maljen, sodass Alina sich geschlagen gibt und sich den Halsring aus dem Geweih des Hirschs vom Dunklen anlegen lässt, um ihren besten Freund vor weiteren Schmerzen zu bewahren.

Der Dunkle, der nun endlich sein Ziel erreicht hat, zeigt daraufhin sein wahres Gesicht und gibt offen zu, die Schattenflur erweitern zu wollen. Maljen soll inmitten der Schattenflur über Bord geworfen werden und somit den Volkra als Fraß dienen.

Als sich Alina, Maljen, der Dunkle und die meisten Grischa kurz darauf auf einem Schiff auf der Schattenflur befinden und der Dunkle Maljen loswerden will, erwachen Alinas Kräfte zum Leben. Sie schützt Maljen, indem sie eine Lichtkugeln um ihn bildet, die die Volkra von ihm abhalten. Voller Zorn versucht der Dunkle gegen sie anzukommen, doch es gelingt Alina, die Lichtkugeln auf sich und Maljen zu übertragen, sodass sie vom Schiff aufs Festaldn fliehen können, unversehrt von den Volkra.

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