Freitag, 1. November 2013

"Ashes - Ruhelose Seelen" - Ilsa J. Bick

Ashes 3 - Ruhelose Seelen



Preis: € 17,99 [D]
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 448
Reihe: 3. Teil einer Tetralogie
Genre: Dystopie, Endzeit
Verlag: Egmont INK
Erscheinungsdatum: August 2013
← ©Egmont INK
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Alex

Alex fällt in der Mine und trifft auf dem Wasser auf. Eigentlich hätte so ein Sturz sie töten müssen, sie kommt aber mit angeknackstem Sprunggelenk und ähnlichen Blessuren davon. Nun muss sie gegen das Ertrinken kämpfen, das ihr die reißerische Strömung aufdrängen will, doch dann taucht Wolf auf, seilt sich von der Wand ab und beide werden an die Oberfläche gebracht. Dort wartet dann schon die nächste Katastrophe - Alex wird, bei dem Versuch den bewusstlosen Wolf von dem bebenden Rand wegzuziehen, selbst der Boden unter den Füßen weggezogen. Sie wird in einer Schneelawine hangabwärts mitgerissen.

Wolf muss sie wohl gesucht und knapp vor dem Kälte- und Erstickungstod wieder ausgegraben haben. Er, ein paar wenige andere Chuckies (darunter Pickel) und Alex machen sich nun auf den Weg nach einem neuen Unterschlupf - die Mine kommt ja jetzt nicht mehr infrage. Sie alle kämpfen mit dem Hungertod. Als alle außer Alex und Pickel, der als Bewachung dient, auf Futtersuche sind, hält er es nicht mehr aus und fällt sie an um sie zu essen. Wolf stößt jedoch rechtzeitig hinzu, bricht ihm die Nase und schickt ihn fort.

Die Gruppe lässt sich bei einem anscheinend angestrebten Haus nieder. Darin befinden sich einige andere Chuckies, die aber zu der Gruppe dazu gehören zu scheinen - darunter die hochschwangere Penny, Peters kleine Schwester. Jetzt versteht Alex, warum Wolf immer nach Familie und Geborgenheit gerochen hat, und warum er ihr einen so guten ärztlichen Versorgungskasten zur Verfügung gestellt hat. (Es ist allerdings nicht klar, ob Wolf der Vater ist.) Das Buch endet damit, dass Alex dem Tier begegnet, das sie schon einige Zeit verfolgt hatte - einen friedlich gesinnten Wolf-Husky-Mischling - und mit (ich zitiere) pusch-pusch-pusch, los-los-los!

Rule

Pickel kehrt nach Rule zurück, was Sinn macht, wenn man bedenkt, dass Chuckies immer in gewohnte Umgebungen flüchten, und dass Pickels eigentlicher Name Ben Stiemke ist, ein Enkel eines Ratsmitglieds. In Rule herrscht inzwischen akute Hungersnot und Anspannung, da durch das Verschwinden von Peter und Chris nun kein Kontakt zur Außenwelt mehr besteht und somit auch keine Lebensmittel ankommen.

Pickel schleicht sich also nun ins Gemeindehaus und tötet Tori, bevor er von Sarah angeschossen wird. In einer aufwändigen Aktion kann er durch Greg & Co. doch tödlich verwundet und unschädlich gemacht werden. Der Lärm lockt leider auch einige Dorfbewohner an, die in dem sterbenden Veränderten den Enkel des Ratsmitgliedes Stiemke erkennen. Die Bewohner verlangen nun eine Erklärung von Yeager, da die veränderten Enkel der Ratsmitglieder nicht getötet, sondern einfach frei gelassen worden sind - im Gegensatz zu den "gewöhnlichen" Enkeln. Der alte Stiemke wird umgebracht, Pickel wird ein Auge ausgetreten und vor das Haus getragen, an den Baum gehängt und angezündet. Kurz gesagt, Rule ist jetzt endgültig außer Rand und Band.

Chris, Lager von Hunter

Chris ist noch nicht tot. Er wird von einer Kindergruppe gefunden (darunter Ellie), die Teil von einem funktionierendem Lager der ehemaligen Amish sind. Seine Verletzungen sind allerdings zu schwerwiegend, daher wird ihm ein mit tödlichem Mittel versetztes Wasser gegeben.

Unerklärlicherweise überlebt er das Gift aber. Als Ellie merkt, dass der bereits länger im Totenhaus liegende Chris noch lebt, schleppt sie ihn auf ihr Pferd und ins Lager zurück. Nach seinem holprigen Erwachen wird er zur Sicherheit erst noch in ein Zimmer gesperrt - Hunter und die anderen sind sich nicht sicher, ob er sich doch noch verwandeln wird. Außerdem können sie sich sein Aufwachen nicht erklären; Chris war schon tot, ist jedoch wieder zurückgekehrt. Noch dazu sind seine vielen tödlichen Verletzungen bereits verheilt und vernarbt, was ebenfalls nicht sein dürfte.

In seiner Einsamkeit unterhält er sich mit Hannah, der Heilerin, die ihm auch das vergiftete Wasser gegeben hat. In einem Gespräch erzählt sie ihm, dass Penny, Peters kleine Schwester, auf einer Studienbootsfahrt mit ein paar Studenten (darunter auch Peter, Simon (= Wolf) und Hannah) für den Tod eines Mädchens verantwortlich war. Es floss viel Alkohol, Simon war als einziger nüchtern und Penny hat unter Deck eine Leuchtpistole abgefeuert und somit das Boot zum Brennen gebracht. Das Mädchen, das mit ihr im Raum war, war bereits ertrunken, als Simon und Peter Penny gerettet haben. Als Peter nochmal abgetaucht ist, um die Leiche zu bergen, muss allerdings irgendwas passiert sein - danach hat er sein heiß geliebtes Zoologie-Studium abgebrochen und 6 Monate später hat Simon versucht, sich umzubringen.

Chris' Handlungsstrang endet damit, dass es an seiner Tür klopft, jedoch nicht wie erwartet Hannah eintritt, sondern Lena, die auf dem besten Weg war sich zu verändert. (Wir können aber vermuten dass sie (noch) nicht verändert ist, da sie seinen Namen gesagt hat.)

Tom

Tom spielt im dritten Band eine unwesentlich winzige Rolle. Als Alex verschüttet wird versucht er sie (vergeblich) zu finden und auszugraben, wird dabei allerdings von einer Gruppe zugedröhnter Chuckies mit roten Augen überrascht. Tom kämpft gegen eine Veränderte, die selbst mit einem Messer in den Eingeweiden nicht aufhört zu kämpfen. Die anderen stehen am Waldrand, beobachten und studieren, bis Tom die Veränderte endgültig getötet hat.

Weller findet Tom und fragt ihn am Krankenbett vorsichtig aus, was er gesehen hat. Wellers Reaktion als das Wort Zombie (Bezeichnung für im Krieg unter diesen aufputschenden Drogen stehenden Soldaten) fällt ("Dieser kranke Kerl hat's wirklich getan!"), lässt darauf schließen, dass er Finn und seine experimentierfreudige Seite kennt.

Peter, Militärmiliz

Peter wird nach wie vor in einer Zelle gehalten, bekommt kaum Wasser und Essen, sein Zustand hat sich sowie körperlich als auch psychisch drastisch verschlechtert. Er führt dubiose Selbstgespräche, halluziniert von Simon und Penny, und als ihm nichts anderes übrigbleibt, als einen rohen Menschenfuß zu essen, dreht er vollends durch.

Allerdings scheint er hin und wieder seine Sinne beieinander zu haben. Er tut so, als würde er ersticken, sodass die zwei Wärter gezwungen sind, in die Zelle zu gehen. Dem einen Wärter, der ihm ein Lineal in den Mund schieben will damit er nicht an seiner eigenen Zunge erstickt, beißt er zwei Finger ab und schiebt ihm das Lineal so brutal in den Mund, dass die Rückenmarksverbindung zwischen Kopf und Halswirbel getrennt wird. Den anderen Wärter bringt er ebenfalls um und isst sein Auge.

Als er sich draußen von einem Baum stürzt und Lang, der ihn verraten und in diese Lage gebracht hat, umbringen will, stößt Finn dazu und hält ihn mittels seiner zwei Chuckies, die er mit sich führt, ab. Finn hatte immer schon experimentiert, jahrzehntelang, und so waren für ihn der Weltuntergang und die Chuckies ein wahrer Glückstreffer. Er hat sie unter militärische Drogen gesetzt, wodurch sie keinen Schlaf mehr benötigen, besser und bis zum Tod kämpfen (egal ob tödlich verwundet), ... Das Weiß in ihren Augen ist blutrot. Peter erkennt, dass Finn ihn von Beginn an mit den selben Drogen versetzt hat - die Wahnvorstellungen etc. waren die Nebenwirkungen. Der alte Kriegsveteran kann seinen trainierten Soldaten nonverbal Befehle erteilen, die Peter jedoch nur abgeschwächt empfängt.

Dieser Handlungsstrang endet mit einer Abmachung der beiden, die allerdings nur sehr schwammig beschrieben wird. Man weiß nicht genau, um was es sich handelt, nur, dass es etwas mit Peters Studium zu tun haben muss (Zoologie und Populationswachstum).


1 Kommentar:

  1. Halli hallo

    Vielen Dank dafür jetzt bin ich wieder voll im Bild um mir endlich das Finale zu schnappen ;)

    Liebe Grüsse
    Bea

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