Montag, 12. August 2013

"Memento" - Julianna Baggott





Preis: € 16,99
Einband: gebunden
Seitenanzahl: 464
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Genre: Dystopie, Jugendbuch
Verlag: Baumhaus Verlag (Lübbe)
Erscheinungsdatum: März 2012
← ©Lübbe
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Nachdem ein Atomkrieg fast die ganze Weltbevölkerung ausgerottet hat, leben die letzten Menschen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Die Unglückseligen müssen verletzt und entstellt in den Trümmern ums Überleben kämpfen, während die Reinen im Kapitol (ein Ort, der bereits im Voraus auf einen Unglücksfall vorbereitet und gesichert wurde) ein relativ glückliches Leben führen.

Unter den Unglücksseligen gibt es viele, die einen Hass auf die Reinen verspüren, aber auch solche, die die Bewohner des Kapitols als gütige Beschützer ansehen, da diese nach den Bombenangriffen eine Botschaft verteilten, die besagte, dass sie die Unglücksseligen eines Tages retten würden. Das Besondere an den Bewohnern außerhalb des Kapitols ist, dass fast alle von ihnen gut sichtbare Narben davongetragen haben und mit Gegenständen oder Lebewesen verschmolzen sind, die bei der Explosion in ihrer Nähe waren.

Pressia Belze beispielsweise hat statt ihrer linken Hand den Kopf einer Puppe. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Großvater in den Ruinen der Stadt, doch sie muss immer auf der Hut sein, denn die OSR (früher „Operation Suche und Rettung“, heute Operation sakrale Revolution
), eine skrupellose militärische Formation, die das Kapitol stürzen will, tyrannisiert die Menschen und zieht jeden Jugendlichen über 16 ein. Pressia steht auch auf ihrer Liste.

Eines Tages stößt sie durch Zufall auf eine Untergrundgruppe von Menschen, die sich der OSR entzogen haben und sich vor ihr verstecken. Der Anführer ist ein gewisser Bradwell, ein älterer Jugendlicher, der seine Lehren über die Zeit Davor verbreitet. Seiner Meinung nach war die Apokalypse geplant und es war von Anfang an vorhergesehenen, dass nur bestimmte Menschen im Kapitol überleben werden. Pressia ist damit ganz und gar nicht einverstanden, da sie sich das Davor schön vorstellt und zurückwünscht, und verlässt wütend die Versammlung.

Der fast achtzehnjährige Partridge, eigentlich Ripkard Crick Willux, lebt im Kapitol und ist der Sohn eines einflussreichen Wissenschaftlers und Ingenieurs, der damals an der Flucht ins Kapitol maßgeblich beteiligt war. Sein älterer Bruder Sedge beging Selbstmord und auch seine Mutter ist schon lange tot - angeblich starb sie bei dem Versuch, Menschen vor den Bomben zu retten und ins Kapitol zu schaffen. 

Im Kapitol müssen sich alle männlichen und die nicht für die Fortpflanzung vorgesehenen weibliche Jugendlichen einer sogenannten Codierung unterziehen, die sie zu perfekten Menschen machen soll - körperlich und geistig. Bei Sedge lief damals alles glatt, doch Partridges Verhaltenscodierung funktionierte nicht so, wie sie sollte. Sein Vater glaubt nun, dass das an Pillen liegt, die seine Mutter ihm als Kind zusteckte. Er ordnet eine Spezialsitzung zur Untersuchung an.

Derweil besucht Partridge mit seinen Mitschülern das Archiv mit den Gegenständen der Verstorbenen und beschließt, als er dort Sachen seiner Mutter findet, aus dem Kapitol zu fliehen, weil er vermutet, dass sie dort draußen noch lebt.

Ein Mädchen namens Lyda verhilft ihn zur Flucht und wird, nachdem Partridge durch das Belüftungssystem des Kapitols entkommen ist, in eine Anstalt gesteckt und dort verhört. Er hat ein schlechtes Gewissen, da er sie vor seiner Flucht zwar nicht kannte, sie an seinem letzten Abend im Kapitol aber geküsst hat und sehr nett fand.

Pressia ist mittlerweile sechzehn geworden und muss vor der OSR flüchten. Sie beschließt, zu Bradwell zu gehen und rettet auf dem Weg dorthin Partridge, der sich außerhalb des Kapitols nicht auskennt und fast von sogenannten Mehrlingen, zusammengewachsenen Menschen, getötet worden wäre. Da Partridge sein altes Wohnhaus aus dem Davor sucht und Pressia vermutet, dass Bradwell alte Straßenkarten hat, beschließt sie, den Reinen mitzunehmen. Schnell merken die beiden, wie unterschiedlich das Leben im Kapitol und das außerhalb ist. Während im Kapitol beispielsweise nie über die Vergangenheit gesprochen wird, sind die Erinnerungen an Davor in den Trümmern ein wichtiges Gut und es ist ein beliebtes Spiel, diese Erinnerungen mit einander zu teilen.

In einem Kapitel aus der Sicht eines jungen Mannes namens El Capitán, der mit dem Oberkörper seines jüngeren Bruders Helmud verschmolzen ist, erfährt man etwas über die OSR, deren Anführer offenbar Ingership heißt. Er lässt sich aber selten in den Trümmern blicken und seine Befehle werden von El Capitán ausgeführt. Er ordnet beispielsweise Hetzjagden auf die Bevölkerung an, das sogenannte Kesseltreiben, bei dem die Truppen für jeden ermordeten Menschen Punkte bekommen, oder macht mit den zu schwachen und nicht als Soldat geeigneten Rekruten Tests mit teilweise giftigen Lebensmitteln.

Bradwell, Partridge und Pressia begeben sich Richtung zehn-vierundfünfzig Lombard Street, Partridges früheres Zuhause. Dort treffen sie tatsächlich auf eine alte Frau, die mehr über seine Mutter zu wissen scheint, doch bevor sie mehr sagen kann, als dass jemand Partridges Mutter das Herz gebrochen hat, müssen die drei Jugendlichen vor einer Patrouille vom Kesseltreiben fliehen. Die Patrouille tötet die alte Frau und als Pressia kurz darauf aus dem Versteck kommt, um zu prüfen, ob die Luft rein ist, wird auch sie von der OSR geschnappt. Bradwell und Partridge geht nun auf, dass Partridges Flucht aus dem Kapitol die ganze Zeit geplant war und dass auch die Flucht der Jugendlichen genauso vorgesehen war, damit Pressia gefangengenommen werden konnte. Sie beschließen, sich trotz ihrer Differenzen zusammenzutun und Pressia zu retten.

Diese erhält, im Hauptquartier der OSR angekommen, von El Capitán die Information, dass sie auf Befehl von Ingership als Offizier ausgebildet und nicht wie die anderen Rekruten gebrochen und schikaniert werden soll. Gleich am zweiten Tag darf sie an "dem Spiel" teilnehmen und ist entsetzt, als sie herausfindet, dass es dabei darum geht, die "unbrauchbaren" Rekruten zu jagen und zu töten. Auf der Jagd begegnen El Capitán und sie auch einer Gruppe merkwürdiger Mutationen: Menschen, die scheinbar mit Absicht mit Tieren und Waffen verschmolzen wurden und nun unnatürlich schnell und gute Kämpfer sind.

Da Ingership sich mit ihr unterhalten möchte, fährt Pressia mit dem Anführer der OSR nach draußen, durch die Deadlands, einem trostlosen, ausgestorbenen Gebiet rund um die Stadt, hinter dem, wie sie herausfindet, eine bewohnbare Ebene liegt, auf der Ingership auf Befehl des Kapitols genmanipulierte Lebensmittel anbaut, mit denen die Reinen ernährt werden sollen. 

Wie sich herausstellt, existiert die "OSR" gar nicht wirklich, da ihr Anführer ein Kontaktmann zwischen dem Kapitol und der Außenwelt ist und gar nicht vorhat, die Reinen jemals zu stürzen. Er scheint zu glauben, dass all die Menschen, die damals nicht ins Kapitol kamen, dies verdient haben und bezeichnet sie (und damit auch sich) als "Sünder".

Kurz lernt Pressia auch Ingerships Frau kennen, die ihr - von Ingership unbemerkt - zuflüstert, sie würde ihr helfen, wenn Pressia im Gegenzug sie rettet, und ihr eine weiße Karte mit roten Streifen in die Hand drückt. 

Er informiert Pressia, dass Partridges Flucht aus dem Kapitol geplant war und man vermutet, dass seine Mutter tatsächlich noch lebt. Partridge sollte kurz vor seiner Flucht noch verwanzt werden, damit man ihn überwachen und er das Kapitol zu seiner Mutter führen kann, doch da er führer als geplant floh, soll Pressia ihn nun finden, auf seiner Suche begleiten und Ingership bzw. das Kapitol zu ihnen führen. Dafür wird sie befördert und erhält sogar die Befehlsgewalt über El Capitán, was diesen nicht gerade begeistert. Allerdings wird Pressia, bevor sie mit ihrem Auftrag beginnt, betäubt (Ingership nannte das "sie für den Auftrag vorbereiten") und kommt erst im Wagen wieder zu sich.

Partridge und Bradwell begeben sich in die Meltlands um dort nach einer Person zu suchen, von der letzterer gerüchteweise gehört hat, dass sie ihnen helfen könnte. Auf dem Weg dorthin erzählt Bradwell von seinen Eltern, die im Davor an den Folgen der Atombomben im 2. Weltkrieg für Japan und den bereits damals aufgetretenen, von der Regierung aber totgeschwiegenen Verschmelzungen geforscht hatten. Sie fanden bald heraus, dass die Regierung plante, diese Verschmelzungen für sich zu nutzen und eine Art Übermenschen zu schaffen, doch die Regierung ließ sie noch vor den Bombenangriffen erschießen.

Kurz darauf werden die Jungen von einer großen Gruppe an bewaffneten Frauen angegriffen und gefangengenommen - den Leuten, von denen Bradwell hofft, sie könnten ihnen helfen. Diese Frauen, fast alle mit ihren Kindern verschmolzen, sind gut mit Waffen ausgestattet und dienen einer gewissen Guten Mutter. Sie versprechen den Jungen, Pressia zu suchen und finden diese dann schließlich auch - geneinsam mit El Capitán in einen Kampf mit sogenannten Dusts, ehemals menschlichen Wesen, die mit der Erde und Steinen verschmolzen sind, verstrickt. Pressia wird gerettet und in das Hauptquartier der Mütter gebracht.

Dort muss Partridge seinen kleinen Finger opfern, damit die Frauen ihnen helfen, da sie ein Stück von einem Reinen haben wollen. Wie sich herausstellt haben diese alle einen Hass auf Männer, da sie früher von ihren eigenen schlecht behandelt wurden, und nennen nun alle Männer "Tote".

Als die drei Jugendlichen allein sind, beschäftigen sie sich noch einmal mit der Vergangenheit von Partridges Mutter. Sie erzählte ihrem Sohn früher immer die Geschichte einer Schwanenfrau, die zunächst mit einem bösen König zwei Söhne hatte und anschließend mit dem jüngeren in das Land des guten Königs floh und dort eine Tochter gebar. Später, als der böse König plante, das Land des guten zu vernichten, gab sie ihre Tochter weg und brachte ihren Sohn zurück zu seinem Vater, weil er dort in Sicherheit sein würde. Bradwell vermutet, dass die Geschichte eine Art Autobiografie von Aribelle Cording Willux ist und sie sich auf ihrer Japanreise, die sie mit Partridge als Baby unternahm, in einen anderen Mann verliebt hatte, der scheinbar ebenfalls viel über die Bomben wusste. Die Tochter, die sie mit ihm hatte, ist Pressia, weshalb das Kapitol auch ausgerechnet sie ausgewählt hat, um Partridge zu überwachen.

Lyda begegnet währenddessen in der Anstalt einem anderen Mädchen, mit dem sie sich per Klopfzeichen verständigt. Scheinbar gehört sie zu einer Gruppe von Leuten, die glauben, das Kapitol stürzen zu können. In der Ergotherapie webt die Rothaarige eine weiße Matte mit rotem Streifen - Das Zeichen des Widerstands, das auch Ingerships Frau Pressia gegeben hat. Bevor Lyda jedoch genaueres erfahren kann, verschwindet das andere Mädchen und sie selbst wird zu Ellery Willux gebracht. Partridges Vater eröffnet ihr, dass sie nun als Lockvogel für seinen Sohn nach draußen geschickt werden soll. Dabei erfährt man, dass Pressia verwanzt wurde und man im Kapitol alles sehen kann, was sie sieht. Es bleibt jedoch offen, ob das mit der Entfernung des Chips, den sie wie viele Kinder im Davor bekommen hat, und den Bradwell in der Unterkunft der Großen Mutter herausgeschnitten hat, unterbunden wurde, oder ob Ingership sie anderweitig verwanzt hat. Zudem soll Lyda Pressia ein Päckchen übergeben, das deren Loyalität gegenüber dem Kapitol sichern soll: der Ventilator, der im Hals ihres geliebten Großvaters verschmolzen war und der beweist, dass er im Kapitol ermordet wurde.

Als Lyda von einem Wächter nach draußen gebracht wird, flüstert dieser ihr zu, sie solle dem Schwan sagen, "sie" würden warten.

Außerhalb des Kapitols wird sie von den Spezialkräften begleitet, die Pressia und so Capitán bereits im Wald entdeckt haben. Sie findet heraus, dass diese Wesen früher Menschen aus dem Kapitol waren, die mit voller Absicht verwandelt wurden.

Pressia, Partridge und Bradwell begeben sich derweil aufgrund einer Botschaft, die Partridges Mutter in einer Geburtstagskarte hinterlassen hatte, Richtung Osten, wo sie hoffen, sie zu finden. Auf dem Weg treffen sie auch wieder auf El Capitán.

Bald bekommen sie durch den Text auf der Geburtstagskarte und ein paar mechanische Insekten, ähnlich wie die mechanische Zikade Freedle, die Pressia einst hatte, einen Hinweis auf das Versteck ihrer Mutter, doch zuvor werden sie von den Spezialeinheiten entdeckt, mit denen Lyda unterwegs ist. Partridge erkennt, dass Pressias Augen und Ohren verwanzt sind und sie einen sogenannten Ticker, eine eingebaute Bombe, im Kopf hat. Außerdem erkennt er in einem der Soldaten seinen älteren Bruder Sedge wieder, der sich angeblich umgebracht hatte – ein Beweis dafür, dass die Jugendlichen aus dem Kapitol, bei denen die Codierung gut anschlug, praktisch zu lebenden Waffen umgewandelt werden.

Die Soldaten zwingen Partridge und Pressia, in das Versteck ihrer Mutter zu gehen und die herauszuholen, wobei sie Lyda als Druckmittel verwenden. 

In einem unterirdischen Bunker begegnen die Halbgeschwister nun ihrer Mutter, die sich riesig über das Wiedersehen freut. Pressia erfährt auch ihren richtigen Namen: Emi Brigid Imanaka. Zudem entdeckt sie in der Brust ihrer Mutter kleine, pulsierende Quadrate, sogenannte Pulse, von sechs Wissenschaftlern, mit denen Aribelle einst in einer Gruppe war - unter anderem Ellery, der sich seine Pulse herausschnitt, um dem Rest der Gruppe, von der er sich abgewandt hatte, nicht zu verraten, dass er noch lebte, aber auch Hideki, Pressias Vater, der noch lebt. 

Wie sich herausstellt, sollte die Gruppe zunächst an einer Möglichkeit zur Rettung der Menschheit im Falle einer Apokalypse arbeiten. Ellery jedoch unterzog sich einer Codierung zur Steigerung der Hirnkapazität und wurde besessen von dem Gedanken, ein "neues Eden" mit perfekten Menschen zu erschaffen. Er mischte zu den Bomben mit Absicht eine Nanotechnologie, die die Verschmelzungen verursachte. Die Unglücksseligen sollten eine Art Dienerklasse werden und, nachdem die Erde sich regeneriert hatte, der Bevölkerung des Kapitols dienen. 

Aribelle erklärt auch, weshalb das Kapitol so dringend wollte, dass Partridge sie findet: Unter den codierten Menschen bricht die sogenannte "Schnelle Zelldegeneration" aus, bei der sich im schlimmsten Fall die Knochen auflösen und sämtliche Organe versagen - eine Folge der Behandlung. In Kapitol glaubt man, Aribelle besäße Medikamente dagegen.

Des Weiteren stellt sich heraus, dass die Überlebenden, zu denen Aribelle gehört, Kontaktmänner im Kapitol haben - unter anderem Partridges Weltgeschichtslehrer Glassings. Die Idee war, dass Partridge, sobald er so weit wäre, die Gruppe anführen sollte, doch mit seiner Flucht machte er seiner Mutter, ohne es zu wissen, einen Strich durch die Rechnung. 

Während Partridge und Aribelle noch überlegen, was sie tun sollen, gibt es oben bei den Soldaten eine Schießerei. Sedge scheint doch noch einen freien Willen zu haben und erschießt seine Kameraden, wobei er jedoch selber schwer verletzt wird. Auch Bradwell wird getroffen und nur mit Lydas und El Capitáns Hilfe können alle Gegner besiegt werden. Erstaunlicherweise hilft auch Helmud, der bis jetzt nicht besonders intelligent wirkte, weil er nur die Worte seines Bruders wiederholen konnte, denn er hat eine Schlinge gebastelt, mit der einer der Soldaten zu Fall gebracht werden kann - eine Schlinge, mit der er eigentlich El Capitán ermorden wollte.

Als Pressia, Partridge und Aribelle aus dem Bunker kommen, lebt von den Soldaten nur noch Sedge. Aribelle ist am Boden zerstört und als sie sich zu ihrem Sohn herunterbeugt, um ihn zu küssen, explodiert dessen Kopf und tötet sie beide - vermutlich ein im Kapitol eingebauter Ticker.

Die Überlebenden beschließen, Ingership aufzusuchen und ihn mit in Wahrheit wertlosen Medikamenten aus dem Bunker dazu zu bringen, Pressias Wanzen wieder zu entfernen. Das Gespräch mit Ingership eskaliert und als er seiner Frau befiehlt, den Knopf zu drücken, der zu Pressias Ticker gehört, stellt sich heraus, dass Illia, wie sie heißt, bei der Operation den Ticker nicht aktiviert und den Schalter so umgebaut hat, dass stattdessen die Wanzen deaktiviert werden. Im darauffolgenden Kampf tötet sie ihren Mann und die Gruppe, zu der nun offenbar auch ein paar El Capitán noch treue Soldaten der OSR gehören, kann fliehen.

Partridge spricht zuvor durch Ingerships Kommunikationssystem mit seinem Vater, der ihn überreden will, zurück ins Kapitol zu kommen, was er aber ablehnt, da er ihm nicht glaubt, dass der Tod von Sedge und seiner Mutter ein Versehen war.

Draußen küssen sich Pressia und Bradwell, deren Gefühle füreinander schon oft angedeutet wurden, nun endlich.

Im Epilog bekommt man noch mit, wie Ingerships Haus abbrennt (vermutlich durch einen Ticker, der vom Kapitol eingesetzt wurde) und sich aus den Trümmern kleine mechanische Kästen erheben, von denen Bradwell glaubt, dass es Blackboxes sind.

Was man noch wissen sollte/Was erwähnenswert ist:

  • Die Ernährung im Kapitol erfolgt momentan durch sogenannter Soytex-Pillen, da richtige Ernährung mit angebauten Lebensmitteln noch nicht möglich ist.

  • Pressia hat an dem Handgelenk mit dem Puppenkopf eine Narbe, weil sie einmal versucht hat, ihn sich abzuschneiden.

  • In Illias und Ingerships Haus gab es ein Kinderzimmer, was darauf hindeutet, dass sie einst schwanger war, aber eventuell eine Fehlgeburt hatte.

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