Montag, 20. Mai 2013

"Unearthly - Dunkle Flammen" - Cynthia Hand





Preis: € 9,99
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 431
Reihe: 1. Teil einer Trilogie
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Urban Fantasy, Romantasy
Verlag: Rowohlt
Erscheinungsdatum: August 2012
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Clara ist 14, als ihre Mutter ihr offenbart, dass sie aus einer Engelsblutfamilie stammt. Da ihr Großvater ein Engel war, ist ihre Mutter ein Halbengel (Dimidius) und sie selbst und ihr Bruder Jeffrey Viertelengel (Quartarius). 
Mit 16 hat sie ihre erste Vision: ein Junge steht mit dem Rücken zu ihr in einem brennenden Wald und sie wird von Traurigkeit erfüllt. Jeder Engel hat eine Aufgabe, die in Visionen erscheint. Es ist unklar, was mit Engeln geschieht, die sie nicht meistern. Claras Aufgabe ist es, den Jungen vor dem Feuer zu retten.

Da sich die Vision immer deutlicher zeigt, kann sie einen silbernen Avalanche und das Nummerschild ausmachen, woraufhin der Wohnort des Jungen festgestellt werden kann. Ihre Mutter, ihr Bruder und Clara ziehen von Kalifornien nach Wyoming in ein riesiges Holzhaus.
Dort angekommen muss sie sich ihre rotblonden Haare lächerlich auffällig orange färben, da ihre Haare bei starken Gefühlsregungen zu leuchten beginnen. In ihrer Schule findet sie in Wendy eine Freundin, sonst aber nicht viel Anschluss. Wegen ihrer Haarfarbe wird sie Karotte, Bozo oder Pippi Langstrumpf genannt, so auch von Tucker, Wendys Bruder, der sie ständig anpöbelt.

Überraschenderweise findet Clara auch ein anderes Engelsblut an ihrer Schule, Angela. Ihre Mutter wurde von einem Schwarzflügel, einem gefallenen Engel, vergewaltigt. Sie ist ein Dimidius mit schmutzig-weiß bis grauen Flügeln, die sie Dank ihrer Kräfte beispielsweise in Schmetterlingsflügel verwandeln kann. Angela hilft Clara oft, mit der Last ihrer Aufgabe klarzukommen.
Auch Christian, der Junge aus ihrer Vision und Schwarm aller Mädchen, geht auf ihre Schule. Nach anfänglichem Desinteresse freunden sie sich vorsichtig an und gehen nach der Trennung von seiner Freundin Kay gemeinsam auf den Abschlussball. Der Abend endet jedoch in einer Katastrophe für Clara, da Christian und Kay zu Ballkönig und -königin gewählt werden.
Nach Verzeihung seines Fauxpas' unternehmen Clara und Christian viel miteinander. Christian geht jedoch den ganzen Sommer für ein Praktikum nach New York, Wendy und Angela gehen auch für annähernd die ganzen Ferien weg. Wendy macht Clara zu ihrem 17. Geburtstag ihren Bruder Tucker zum Geschenk, da Clara nur Zuhause herumsitzt und er sich gut in der Gegend auskennt. Außerdem hatte Tuck angeblich schon länger ein Auge auf Clara geworfen. Nach anfänglicher Skepsis werden die beiden Freunde und später sogar ein Paar.

Auf einem ihrer Ausflüge werden sie von einer Grizzlybärin mit ihren zwei Jungen überrascht, Clara vertreibt sie jedoch indem sie ihnen auf engellisch, der Sprache der Engel, befiehlt, wegzugehen. Das und die Tatsache dass eine tiefe Fleischwunde in Claras Handballen nach wenigen Minuten kaum noch zu sehen ist, schüren Tuckers Misstrauen. Als sie sich küssen und Clara daraufhin am ganzen Körper vom himmlischen Glanz ergriffen wird, flüchtet Tuck, danach herrscht Funkstille. Als Clara jedoch merkt dass sie Tuck liebt, erzählt sie ihm was sie ist und von da an geht es wieder aufwärts.

Als sie einen Anruf von Christian, der mittlerweile aus New York zurück ist, bekommt, in dem er sie zum Essen einlädt, lehnt sie ab. Daraufhin gibt ihr ihre Mutter Hausarrest, weil sie meint, Tucker lenkt sie von ihrer Aufgabe, Christian zu retten, ab. Als Clara sich an dem Abend aus dem Haus schleicht, macht Tucker mit ihr Schluss, weil er ihrem Schicksal nicht im Weg stehen will.
Bei einem Flug wird Clara von einem Schwarzflügel, Samjeeza, überrascht und verletzt sich beim Sturz schwer. Gemeinsam mit ihrer Mutter und dem himmlischen Glanz können sie Sam vertreiben, der jedoch das Feuer legt, das in Claras Vision zu sehen ist.

Dank eines Anrufs von Wendy merkt Clara, dass es nicht nur einen, sondern zwei Waldbrände gibt. Sie ist an dem Ort, wo sie Christian treffen wird und versteht die Traurigkeit in ihrer Vision: Tucker befindet sich im anderen Waldbrand und wird sterben. Clara muss sich zwischen dem Jungen, den sie liebt, und ihrer Aufgabe als Engel entscheiden. Sie fliegt zu Tucker, rettet ihn, und fliegt dann zu Christian, der nicht (mehr) da ist. Dann tritt er mit ausgebreiteten Flügeln aus einem Gebüsch hervor. Beiderseits herrscht Verwirrung, weil beide meinen, ihrer Vision gesehen zu haben, den jeweils anderen vor einem Brand retten zu müssen.

Das Buch endet mit Claras Gefühl, ihre Aufgabe nicht richtig ausgeführt zu haben. Ihre Flügel sind ein paar Schattierungen dunkler, die ihres Bruder noch schmutziger und die von Christian schwarz-weiß gefleckt. Man weiß nicht, wo Jeffrey während der Brände war.

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